Tabellarischer Lebenslauf – Worauf muss ich achten?

Viele Unternehmen möchten in der Bewerbung einen tabellarischen Lebenslauf. Aber was bedeutet das genau?

Was ist ein tabellarischer Lebenslauf?

Der Lebenslauf ist grundsätzlich dann tabellarisch, wenn es mindestens zwei Spalten gibt und in jeder Zeile etwas neues steht. Also in der Regel steht links die Datumsangabe als Jahreszahl, Monat oder taggenaue Angabe und rechts daneben das jeweilige Ereignis des Lebenslaufs. Wo liegt das Besondere?

Die Bezeichnung „tabellarischer Lebenslauf“ ist als Gegensatz zum narrativen Lebenslauf entstanden. Der narrative (lat. narrare = erzählen) Lebenslauf ist der erzählte Lebenslauf, also ein Fließtext, der den Ablauf des Lebens wiedergibt. Das war früher garnicht unüblich, weil man so auch den Erzählstil, die Handschrift und damit zusätzliche Kompetenzen einschätzen wollte. Heute ist der Lebenslauf in erzählerischer Form eigentlich ausgestorben. Also wird auch dann ein tabellarischer Lebenslauf erwartet, wenn es nicht ausdrücklich gefordert ist.

Tabelle ist nicht gleich Tabelle – Die Funktion des tabellarischen Lebenslaufs

Schnell an alle wichtigen Infos aus der beruflichen Laufbahn kommen: Das ist das Ziel des Personalers, der die Bewerbungen bearbeitet, die täglich auf dem Schreibtisch landen. Dazu ist es gut, ein paar Grundsätze zu beachten:

Klares und übersichtliche Gestaltung. Also Schrifttyp und Größe so wählen, dass es gut lesbar ist. Eine Tabelle im Textprogramm erstellt ist oft unansehnlich und schwierig zu bearbeiten. Ausgedrucjt und am Bildschirm muss der Lebenslauf gut lesbar sein.

Wichtiges und Aktuelles steht im Lebenslauf vorn.

Daraus ergibt sich  auch, dass ein tabellarischer Lebenslauf nicht unbedingt auch in der zeitlichen Abfolge geordnet werden muss. Es kann also Sinn machen, den Studienabschluss oder die wichtigstenBeruflichen Qualifikationen an den Anfang zu stellen oder die aktuelle Position ganz oben zu listen, ausführlich zzu beschreiben, danach erstmal die Qualifikationen und später die früheren beruflichen Täigkeiten. Dies sollte man individuell auf die eigene Vita abstimmen. Üblich ist heute in jedem Fall eher das antichronologische Format, als die Aufzählung rückwarts: von aktuell bis alt.

Fazit: Wenn Sie aufgefordert werden, einen tabellarischen Lebenslauf eunzusenden, dann nehmen Sie es nicht zu wörtlich. Hauptsache der Leser kann sich schnell ein Bild von Ihnen machen. Weitere Tipps für den perfekten Lebenslauf gibts auch hier: Jobinspektor Bewerbungs-Tipps

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