Online Jobsuche regional angehen

Immer wieder gebe ich hier Tipps zur Stellensuche, die je nach Job und Vorliebe ja auch sehr unterschiedlich aussehen kann. Es kommt am Ende nämlich nicht darauf an, möglichst viele Bewerbungen zu schreiben, sondern zuerst mal Stellen zu suchen, die wirklich passen. Dann konzentriert man sich auch mit seiner Arbeit auf die Positionen, wo echte Chancen bestehen. Es zählt also vielmehr die Qualität als die Quantität. Das gilt übrigens auch für Jobbörsen im Internet: Nicht immer bieten die großen Jobbörsen auch die beste Übersicht, wenn ich nur lokal suche. In kleinen, lokalen Jobseiten finden sich oft attraktive Stellen, die bei den großen Portalen erst gar nicht eingestellt werden, da längst nicht alle Arbeitgeber deutschlandweite Bewerbungen wollen. Die besten regionalen Jobportale findet Ihr weiter unten…

Regionale Jobsuche: Lokale Unternehmen stärken

Im Gegensatz zu großen Jobportalen sind  die lokalen Jobbörsen aufgrund der geringeren Anzahl von Firmen und Bewerbern für beide Seiten übersichtlicher und für den Arbeitgeber oft kostengünstiger.

Auch der Aufwand, aus vielen Bewerbungen die richtigen Kandidaten zu ermitteln reduziert sich auf die Personen, die gezielt vor Ort suchen. Hier mal ein Beispiel: Hans Wurst aus Nürnberg will nicht umziehen und will maximal 50 km je Strecke fahren, denn er hat Haus und Familie. Wenn er bei einem deutschlandweiten Portal seine Suche eingrenzt, kommen kaum noch brauchbare Ergebnisse heraus. Diese sind dann oft Anbieter, die für ganz Deutschland auf Fang gehen, breit streuen und „lukrative Angebote für Vertriebsprofis / deutschlandweit“ versprechen. Für die Tonne. Frust. Zeit verwschwendet.

Auf einer Website wie z.B. mittelfrankenjobs.de, die sich auf Jobs in Mittelfranken spezialisiert hat, wird er schließlich fündig, denn Arbeitgeber der Region, die Mitarbeiter aus der Region suchen, die ihnen langfristig erhalten bleiben, inserieren garnicht woanders.
Der Grad der regionalen Spezialisierung ist auch ein ganz anderer: Regionale Anbieter sind oft auch lokal gut vernetzt und dadurch weniger anonym für die Arbeitgeber. Die genannte Beispielseite arbeitet beispielsweise auch in einem Azubi-Programm mit (Berufs-) Schulen der Region zusammen. So werden offene Ausbildungsplätze einfacher und direkter vermittelt, ohne die brühnte Suche nachd er Nadel im Heuhaufen.

Die Mischung macht´s 

Bei der Suche nachgeeigneten Stellen muss ich also einen gesunden Mix anstreben, der durch regionale Anbieter und Jobportale angereichert werden kann.

Unter gesunder Mix verstehe ich die Nutzung unterschiedlicher Kanäle. Das sind:

  • Die Nutzung des privaten Netzwerks – Essenziell
  • Die Nutzung der Jobbörse der Arbeitsagentur (größte Reichweite, kostenlos für Arbeitgeber)
  • Die Nutzung spezialisierter Jobbörsen
    (ideal für überregionale, branchenbezogene Suche)
  • Die Nutzung regionaler Jobbörsen (ideal für die, die keinen Umzug planen wollen/können)

Über den Tellerrand schauen

Noch einen wichtigen Hinweis will ich dazu geben: Es ist immer ratsam, auch jenseits ausgetretener Pfade zu wandeln. Wenn ich immer die gleichen Suchfilter in meiner Lieblingsjobbörse setze, gehen mir interessante Stellen durch die Lappen.

Also bei der Filterung immer auch variieren, um nicht Stellen, die gut erreichbar sind, aber eben 1 km außerhalb des Radius liegen zu übersehen oder Angebote zu verpassen, die zwar im Nachbarbundesland liegen, aber durch gute Verkehrsanbindung besser erreichbar sind als so manches Angebot, für da man einmal quer durch das Bundesland reisen muss.

Gleiches gilt für den obigen Mix.

Sobald ich das Gefühl habe, ich finde nichts mehr oder nur immer das Gleiche, sollte ich auf eine der anderen Suchmöglichkeiten ausweichen.

Wer für seine Region ein interessantes Jobportal gefunden hat, kann sich gern melden, ich führe diese dann hier unten auf.

 

 Regionale Jobportale im Überblick

www.mittelfrakenjobs.de

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