Die Jobbörse für jeden Geschmack – Jobs auch abseits der ausgetretenen Pfade finden

Der Begriff „Jobbörse“ ist einerseits durch die große, staatlich finanzierte Jobbörse der Arbeitsagentur belegt, andererseits aber auch mittlerweile zum Synonym für jegliche Portale und Kataloge mutiert, in denen es um ein Angebot von Arbeitsstellen geht. Während die Jobbörse der Agentur für Arbeit jedoch unter jobboerse.arbeitsagentur.de erreichbar ist und somit eine Subdomain darstellt, gibt es weitere zahlreiche andere Jobbörsen, die auch im Markt für Angebot und Nachfrage nach qualifiziertem Personal mitmischen wollen.

Die Nachteile der großen Jobbörsen

Die Jobbörse der Agentur für Arbeit ist für Stellenanbieter kostenlos, viele andere Jobbörsen sind es auch. Das ist grundsätzlich schön, fördert einerseits natürlich diejenigen, die den Stellenmarkt mit vielen – teilweise gar nicht real existierenden Angeboten – fluten wollen andererseits bietet es – gerade im gewerblichen Bereich und für kleinere Arbeitgeber – eine Plattform für die Suche nach Arbeitskräften. Leider ist es für den Nutzer nicht immer einfach, zu unterscheiden, Stellen herauszufiltern, Suchkriterien sinnvoll anzupassen und gezielt etwas zu finden. Das ist müßig, ermüdet den Bewerber schnell und führt zu Frust. Die etwas hochwertigeren Jobbörsen, bei denen die Inserenten für Inserate – nicht gerade wenig – Geld bezahlen, sind für Fach- und Führungskräfte sehr interessant, für einfache Arbeiter aber leider nicht immer. Bekannteste Vertreter sind Stepstone und monster.de. Auch die sozialen Business-Netzwerke wie Xing oder linkedin sind für die Stellensuche auf dem Vormarsch. In der aktuellen Fernsehwerbung wird zudem indeed zurzeit beworben. Das Problem bleibt immer gleich: Eine große Auswahl bedeutet häufig eine erschwerte Suche.

Es geht aber beides: Kostenlos und spezifisch nach Jobs suchen

Interessant ist, dass neben den großen Jobbörsen auch immer mehr Nischenanbieter für branchenspezifische Angebote sorgen. So hat fast jede Zielgruppe auch eine eigene kleine aber spezialisierte Jobbörse.

Ein Beispiel: Wer eine Stelle als Radiomoderator sucht findet auf einem privat organisierten Blog, nämlich „radioszene.de“ einen sehr regen Stellenmarkt, der Insidern bekannt ist und auch von den Senderverantwortlichen gezielt genutzt wird. Dort erreicht ein Sender auf der Suche nach geeignetem Personal gezielt Fachleute.

Anderes Beispiel: Für Lkw-Fahrer gibt es zahlreiche Trucker-Jobbörsen, die sich gezielt an Fahrer wenden. Positiver Nebeneffekt: Man ist unter sich, muss nicht aus irrelevanten Angeboten filtern und hat ganz nebenbei auch oft zusätzlichen Mehrwert, wie beispielsweise die Vernetzung mit Kollegen, Informationen aus der Branche und aktuelle News, die den eigenen Job betreffen.

Eine kleine Auswahl an speziellen Jobbörsen

Hier finden Sie ein paar weitere Beispiele für Jobbörsen, die gerade nicht für die breite Masse sind und genau darum auch sehr beliebt sind.

Mediajobs (früher grapevinejobs) – Für Medienschaffende

Kulturjobs – Für Schauspiel, Theater und andere Kulturschaffende

Interamt – Jobs im Öffentlichen Dienst

Truckerbörse – Stellenportal für Lkw Fahrer

Jobmedicus – Für Ärzte und Fachkräfte im Gesundheitswesen

Cockpitjobs – Für Piloten

Aniworld – Jobs für Animateure

hotelcareer – Für die Hotel und Gastronomie

Automotive-Jobs – Für die Automobilindustrie

LegalCarreers – Jobs für Juristen

LKW-Fahrer-gesucht.com – Der Kraftfahrer Stellenmarkt

SEMICA – Karriereportal der Elektronik

twjobs – Stellen in der Textilwirtschaft

Wer interessante, kuriose oder besonders nützliche Jobbörsen kennt, kann diese Liste gern ergänzen…

 

 

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