Blocksatz oder Linksbündig? Was nehme ich in der Bewerbung?

Immer wieder taucht von Kundenseite die Frage auf, ob Blocksatz oder Linksbündiger Text im Anschreiben der Bewerbung üblich oder besser sei. Das kann man mit einem klaren: „Wurscht!“ beantworten. Am Ende ist es Geschmackssache und sowohl der Bewerber als auch der Personaler haben diesbezüglich unterschiedliche Vorstellungen.

Vorteile und Nachteile vom Blocksatz im Anschreiben

Der Blocksatz ist für viele attraktiv, da es einfach ordentlich aussieht, wenn das geschriebene in ein sauberes Rechteck passt und nicht am rechten Rand ausfranst. Und das will man ja schließlich bei einer Bewerbung. Dass es ordentlich aussieht, was hermacht.

Der Nachteil ist dabei, dass das Textverarbeitungsprogramm die einzelnen Zeilen verzerrt und dadurch zwischen den Wörtern oder auch einzelnen Buchstaben unterschiedlich große Abstände entstehen.

Ein linksbündiger Text ist einfacher zu lesen.

Da es dem Auge schwer fällt, mit diesen Lücken umzugehen, fällt das Lesen schwerer und dauert länger.

Selbst geübten Lesern kann ein Blocksatz-Text ziemlich auf die Nerven gehen, da der Lesefluss immer mal wieder durch Lücken gestört wird. Das Gehirn versucht dann zu erkennen: Beginnt hier schon ein neues Wort, oder ist es nur ein etwas größerer Zeichenabstand?

Ich empfehle daher im Zweifelsfall das Anschreiben in der Bewerbung linksbündig zu belassen. Für einen Personalverantwortlichen ist es weniger zeitaufwendig und mühsam zu lesen und das wollen wir ja auch mit der Bewerbung erreichen: Dass der Leser gerne liest und möglichst zu Ende liest.

Und als Beweis mal zwei Texte, die sinnlos aus wikipedia entnommen wurden:

Zunächst linksbündig….

Beim Lesen eines Drucktextes wandert das Auge nicht gleichmäßig, sondern in Sprüngen (Saccaden). Diese erfolgen nicht jeweils von Wort zu Wort, sondern so weit, wie eine Buchstabenfolge auf einmal zu verarbeiten ist.

Die Simulation zeigt ungefähr, wie und wie schnell die einzelnen Augenfixationen aufeinander folgen, wenn keine Rücksprünge für das Textverständnis nötig sind, um eventuelle Lesefehler zu korrigieren. Der unscharfe Text entspricht der peripheren Wahrnehmung. Der Zeilenfall hat Einfluss sowohl auf die Lesbarkeit der einzelnen Wörter, wie auch das Springen auf die nächste Zeile.

Und dann mal in Blocksatz…

Beim Lesen eines Drucktextes wandert das Auge nicht gleichmäßig, sondern in Sprüngen (Saccaden). Diese erfolgen nicht jeweils von Wort zu Wort, sondern so weit, wie eine Buchstabenfolge auf einmal zu verarbeiten ist.

Die Simulation zeigt ungefähr, wie und wie schnell die einzelnen Augenfixationen aufeinander folgen, wenn keine Rücksprünge für das Textverständnis nötig sind, um eventuelle Lesefehler zu korrigieren. Der unscharfe Text entspricht der peripheren Wahrnehmung. Der Zeilenfall hat Einfluss sowohl auf die Lesbarkeit der einzelnen Wörter, wie auch das Springen auf die nächste Zeile.